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Elvis Goes Classic PRESS
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„Von
der Kunst, zu interpretieren statt
zu imitieren“ Mark
Janicello präsentiert sein Programm"Elvis goes Classic" beim
Kult-Art Festival in Krailling
von Nicola Seipp -- Münchner Merkur 11.08.2004 |
Eine
gesungene Melange aus "O Sole Mio" und "It's Now or Never"
-- geht das? Oder: Gleichzeitig den Pavarotti und Elvis geben --
geht das etwa auch? Ja, wenn sich Mark Janicello daran macht, diese
beiden gewichtigen Personen der Musikgeschichte zu vereinen. Am Freitagabend beglietete der amerikanische Tenor auf dem Kraillinger Kult-Art-Festival das Publikum mit seinem neuen Programm "Elvis goes Classic" -- einem Potpourri aus Elvis Klassikern, Tanzeinlagen, eigenen Balladen, Titeln von Seal und Prince und gesanglichen Ausflügen in die Opernwelt. Begleitet wurde er bei dieser "Welturaufführung" von dem Münchner Sinfonieorchester unter der Leitung von Josef Manfred Trauner und der Band "Slaves2theMusic".
Wer jetzt allerdings denkt, der 42-jährige Janicello hätte sich bei seiner aktuellen Show in eine schwere, glitzernde Elvis-Kluft geworfen, sich mit schmachtenden Blick eine glänzende Haartolle in die Stirn gezogen liegt falsch -- Nun gut, die dunklen Haare und die locker kreisenden Hüften kommen dem legendären King of Rock 'n' Roll schon recht nahe, ebenso das vibrierend samtig-tiefe Intonieren von Titeln wie "Love me Tender". Doch der wesentliche Unterschied liegt darin, dass Janicello bewusst interpretiert statt imitiert. So hat der gebürtige New Yorker und ausgebildete klassische Opernsänger auch reichlich Raum seine Stimmgewalt zu präsentieren. Diese und sein schauspielerisches Talent verhalfen ihm vor zwölf Jahren sogar zu Auszeichnung als "Amerikas bestem Straßensänger". |
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Damals habe er dort oft in der U-Bahn Opernarien geübt, sei dabei entdeckt und zur Teilnahme an dem Wettbewerb aufgefordert worden. Janicello entschied sich der Frage nachzugehen, "was wäre, wenn Elvis nicht tot, sondern sich in Pavarotti umgewandelt hätte?"Das war der Anfang seiner musikalischen Liaison mit Elvis. Seitdem arrangierte und produzierte er Elvis-Konzertreihen und im vergangenen Jahr war er als Hauptfigur in dem Musical "Elvis: Die Show -- Sein Leben" im Deutschen Theater in München zu sehen. Aber Elvis ist nicht alles: Janicello würzt sein Programm "Elvis goes Classic" mit einer ordentlichen Portion Entertainment: Er tanzt mit Damen aus dem Publikum, bittet sie auf die Bühne, unterhält freut sich über leuchtende Feuerzeuge und gibt diverse Zugaben: Und die forderten die mittlerweile allesamt stehenden Zuschauer reichlich.
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„Perfektes
Ambiente wie vom King persönlich“ "Elvis
goes Classic" begistert in Wiessee
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Als ideal Kulisse für eine klassische Open-Air Veranstaltung entputtpte sich die Terasse vor der Wiesseer Wandelhalle beim Wiesseer Konzert-Höhepunkt 2004_ "Elvis goes Classic" Dazu trug auch das hochsommerliche Bilderbuchwetter bei, der angestrahlte, prächtige Baumbestand in Kurpark und als Krönung im Hindergrund der feuerballartige Vollmond über dem Wallberg. Das perfekte Ambiente hätte vom King selbst inszeniert sein können. Mit einem mitreißenden Can-Can stimmten die 25 Top-Musiker des Münchner Sinfonieorchesters (Leitung: Manfred Trauner) und die Band "Slaves2theMusic" die gut 250 Besucher aller Altersstufen auf den rund zweistündigen Abend ein. Wie ein Besessener sang und tanzte dann Elvis-Darsteller Mark Janicello aus den USA auf der eigens installierten Bühne, schwitze dabei alles klatschnass, was er am Körper trug. Er ließ mit seiner Show beim Publikum nicht den geringsten Zweifel, wen Elvis als seinen Nachfolger auserkoren hätte.
Von Beginn an zog der Amerikaner, der im vergangenen Jahr sechs Wochen lang mit seinem Musical "Elvis" im Deutschen Theater in München gastierte, die Zuhörer geradezu magisch in seinen Bann. |
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Faszinierend war, dass Janicello bewusst interpretierte, statt zu imitieren. "Seid Ihr bereit, ein bisschen Spaß zu haben?" rief er am Anfang in deutscher Sprache ins Publikum, das begistert mit "Ja" antowrtete. Das 42-jährige Allround-Talent, geboren in New York, hat sich dem Ziel verschrieben, dem PUblikum einen täuschen echten King of Rock'n'Roll vorzuführen -- in Musik, Gestik, Mimik und Auftreten. Mit Klassikern wie Jailhouse Rock, Blue Suede Shoes oder It's Now or Never und Love me Tender, die er buchstäblich ins Mikrofon hineinschmachtete, brachte Janicello das Publikum immer mehr in Fahrt, bewegte die Besucher sogar zum Mitmachen und Mittanzen, sprang von der Bühne und tanzte selbst während des Liedvortrags mit einer Besucherin.
Aber auch viele Kinder und Jugendliche, die mit ihren Eltern gekommen waren, tanzten und sangen unverkrampft mit und zeigten ihre Begeisterung. Janicello, der gelernte Opernsänger, wüsste zu betören, nicht zuletzt mit dem, was seinerzeit das Markenzeichen des berühmten Rockmusikers war: dem unverwechselbaren Hüft-Schwung, den er gekonnt mit seinen vibrierenden Beinen auswirbeln ließ. "Des is a G'wachs", strahlte eine ältere Talbewohnerin völlig verzückt. Dem sympathischen Janicello gelang der Spagat, das Publikum zwischen 8 und 80 Jahren mitzureißen, das sic seinen unwiderstehlichen Charme gern ergab.
"Meine Mutter was Gospelsängerin und mein Vater Baptisten-Pfarrer", berichtete Tenor und Entertainer Mark Janicello aus seiner Kindheit und brachte unter Einbeziehung der Besucher das bekannte "Halleluya" zu Gehör, das er früher jeden Sonntag in der Kirche gesungen hatte.
Doch Janicello präsentierte in seinem Abendprogramm mit sage und schreibe 28 Ohrwürmern auch italienische Opernarien. Bei seinem Konzert hatte der Sänger auch reichlich Raum, seine Stimmgewalt zu präsentieren, jedoch nie ohne eine ordentliche Portion Entertinment. Ob Deep in Your Soul, You'll Never Walk Alone, My Way oder Fever -- am Ende forderten die zumeist stehende Zuschauer imemr wieder weitere Zugaben, die Mark Janicello auch bereitwillig gab, bis er den ShowAbend schließlich mit dem berühmten Viva Las Vegas beschloss.
Ein Profi im besten Sinne, der sich selbst ungemein viel abfordert, und dem man den Erfolg gönnt.
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