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A TRIBUTE TO

RAY CHARLES

 

ACT ONE

Hit the road jack

georgia on my mind

 I've got a woman

I've got plenty of nothing

 summertime

come rain or come shine

It should have been me

ruby

over the rainbow

America the beautiful

What'd I say?

 

 

ACT TWO

Unchain my heart

I can't stop loving you

Let's go get stoned

You don't know me

Sticks & Stones

Yesterday
busted

Messin' Around

God Bless America

We Are the world

 

CD- Georgia on My Mind

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"Ich habe Ray Charles zum ersten Mal gehört, als ich ein Zehnjähriger in North Carolina war. Damals war "Georgia On My Mind" eine grosser Hit von ihm. Seit damals bin ich von Ray und seiner Musik sehr begeistert.  So wie Elvis und all die grossen Popmusiker, hatte Ray Charles die Fähigkeit, glaubwürdig in mehreren Stilrichtungen zu singen. Von R&B, zu Gospel, Rock ´n´Roll oder zuckersüßen Balladen - Ray Charles hat alles genial gemacht und Musikgeschichte damit geschrieben. -- Mark Janicello

 

Zu Ray Charles:

Die Geschichte von Ray Charles Robinson, einer der bedeutensten Rhythm And Blues- und Soul-Musiker, beginnt am 23. September 1930 in Albany, Georgia, USA. Er wächst in ärmlichen Verhältnissen zusammen mit seiner Mutter und seinem jüngeren Bruder in der Kleinstadt Greenville, Florida, auf.

Bei Ray wurde mit 5 Jahren grüner Star diagnostiziert. Innerhalb von zwei Jahren verschlechtert sich sein Sehvermögen bis zur völligen Blindheit.   Seine Mutter hat Sorge, dass er wegen seiner Behinderung zu sehr von anderen Menschen abhängig ist. Mit der Zeit trainiert er sich Techniken an:  hauptsächlich auf sein Gehör gestützt, kann er sich orientieren.  Später schickt Miss Robinson ihren Sohn in eine Blindenschule.  In der Schule lernt er neben den üblichen Dingen die Blindenschrift und bekommt Klavierunterricht.

 Im Mai 1945 stirbt seine Mutter. Er kann bei Bekannten wohnen, ist aber gewillt, jetzt selber seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Das versucht er mit Musik. Ray geht zu der örtlichen Musikergewerkschaft und beginnt sich bekannt zu machen, in dem er bei jeder Jamsession dabei ist.

1950 übersiedelt Ray Charles nach Los Angeles. Sein Trio nimmt zwar bei Swingtime  Records noch ein paar Stücke auf, doch in L.A. bekommen sie keine Auftrittsmöglichkeiten, sodass sie die Band auflösen.  Ray Charles arbeitet  mit anderen, nimmt aber immer wieder eigene Sachen auf.

Er kommt bei einer New Yorker Agentur unter und wechselt zu dem Label Atlantic.  Seine ersten Stücke, die er dort aufnimmt, sind zum Beispiel  "Messin' Around" und "It Should Have Been Me". Stilistisch bewegen sie sich  zwischen Swing und Rhythm'n'Blues. Ray geht 1953 zum ersten Mal auf Solo Tournee mit wechselnden Musikern in jeder Stadt.

1954 hat Ray Charles eine Idee, die es ihm ermöglicht, das zu schaffen, was  man später als Soul bezeichnet.  Er nimmt alte Kirchenlieder der Schwarzen, auf die es kein Copyright gibt und unterlegt sie mit einem harten R'n'B-Groove. Der erste große Hit ist "I Got A Woman".  1959 bei einer Session während einer Zugabe entsteht "What'd I Say" -- vielleicht das  bekannteste Stück von RC. In ihm tritt die Verbindung von R'n'B und Gospel sehr deutlich hervor. Das Stück übernimmt mit seinem Call-and-Response direkt die Kommunikationsform zwischen Prediger und Kirchengemeinde. Das Lied wird ein Riesenhit.


In den folgenden Jahren erweitert Charles immer mehr seine musikalische Bandbreite. Mit "The Genius Of Ray Charles" erscheint eine Big
Band-Platte,auf der er Streicher einsetzt. 1962, mittlerweile ist er bei ABC unter Vertrag, erscheint "Modern Sounds In Country And Western Music". Die LP ist auch ein großer Erfolg.

Selbst im neuen Jahrtausend ist "The Genius" noch auf Tournee. Doch im Dezember 2003 wird bei ihm ein Leberleiden diagnostiziert, dem er am 10. Juni 2004 in seinem Haus in Beverly Hills im Kreise seiner Familienangehörigen erliegt.